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Sind Sie interessiert an

Gesteinen, Kristallen, Fossilien und deren Geschichte????

wir auch,

der Arbeitskreis Geologie – Mineralogie

Sprechen Sie uns an:

Gerda Wimmer                                            Jürgen Sukop

06171/55438                                                  06172/82392

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Unsere Treffen

Da das Geschäftszimmer im Alten Hospital aus Feuerschutzgründen nicht mehr zu Arbeitsabenden benutzt werden kann, finden die Treffen des Arbeitskreises in der Regel einmal im Monat in einem Lokal statt. (Abendessen wer mag, Vorbereitungen von Veranstaltungen und Arbeiten in der Werkstatt).

 

Unsere diesjährigen Vorhaben

Der Arbeitsfocus liegt in diesem Jahr auf der Sonderausstellung „Rund um die Wetterau, geologische, paläontologische und mineralogische Besonderheiten eines kleinen Naturraumes“.Zu dieser Sonderausstellung wird auch ein Begleitheft erscheinen.

 

Unser Werdegang

Anlässlich der Ausstellung “Vor- und Frühgeschichte der Oberurseler Gegend“, wurden im Jahr 1972 zum ersten Mal Minerale, Fossilien und Gesteine unserer Heimat ausgestellt.

1977 gründete Herr Hollmann mit 5 Mitgliedern den Geologischen Arbeitskreis. Es wurde ein Konzept erstellt, das vorhandene Material gesichtet und mit den Arbeiten für die geplante Ausstellung begonnen.

Mitte April 1978 sollte die neue Stadtbibliothek eingeweiht werden und wir wollten bei dieser Gelegenheit auch unsere neue Ausstellung dem prominenten Publikum vorstellen.

Der Ausstellungsraum wurde termingerecht fertig, aber die einzigen Gäste zur Eröffnung waren wir selbst.

 

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Die Ausstellung umfasste 8 Vitrinen mit folgenden Themen:

  • Minerale Inland – Ausland, Minerale und Erze aus dem Taunus
  • Fossilien Quartär – Tertiär, Fossilien überregional
  • Fossilien aus dem Devon des Taunus, Urlaubsfunde
  • Funde einer gemeinsamen Schwarzwaldexkursion,
  • rezente Muscheln und Schnecken
  • dazu eine Tafel mit Briefmarken zum Thema Mineralogie und Paläontologie
  • und eine “ Wühlkiste “ zur freien Bedienung.

Als besonders anziehend für die Museumsbesucher stellten sich die Sonderausstellungen heraus. In den nächsten Jahren wurden von uns 18 Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen gezeigt und ebenso viele Informationsblätter verfasst, die den Besuchern kostenlos zur Verfügung standen.

1978 kam uns die Idee, als Gegenstück zu Händlerbörsen, eine eigene Börse zu veranstalten, bei der nur Sammler zugelassen waren. Anfang Januar 1979 fand im Ferdinand Balzer-Haus die 1. Mineralien- und Fossilienbörse statt.

 

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Von 1980 bis 1990 fand die Börse, unter dem Motto "Von Sammlern für Sammler", mit wachsender Beliebtheit im Alten Hospital satt. An Stelle einer Tischgebühr spendeten unsere Aussteller ein gutes Stück für das

Museum, so dass sich in diesen Jahren unser Mineralien- und Fossilienbestand erfreulich vergrößerte.

Auch nach der Verlegung des Veranstaltungsortes in die Stadthalle, konnten wir unseren familiären Stil beibehalten. Bis heute bleiben Händler außen vor, obwohl die Grenzen fließender geworden sind. Schmuck oder Kunsthandwerk werden nach wie vor nicht angeboten.

Im Jahre 1981 mussten wir wegen der Renovierungsarbeiten im Museum unsere Vitrinen zum Teil in einem Raum der Vor- und Frühgeschichte unterbringen, denn das Gebäude sollte neu gestaltet werden.

Nachdem uns 1983 zunächst ein neuer Raum zugewiesen wurde, planten wir eine neue Ausgestaltung. An der Planung des Gesamtkonzeptes des neuen Museums wurden wir kaum beteiligt und unsere Vorschläge fanden kein Gehör.1984 informierte man uns von der beschlossenen Umstrukturierung des Museums.

Da in den eigentlichen Museumsräumen kein Platz mehr für unsere Ausstellung war, sollten wir in den bisher nur als Werkstatt vorgesehenen ehemaligen Braukeller einziehen.

Der schlechte Zustand des Gewölbes und Feuchtigkeit des Kellers erforderte einen nutzungsgerechten Umbau: Heizung, Licht, Belüftung, Anschluss an die Alarmanlage usw.

Eine komplette Neuplanung der Ausstellung war nötig und warf Platzprobleme auf.

Die Bearbeitung der Ausstellungsstücke erfolgte größtenteils in unserer selbst eingerichteten kleinen Werkstatt. Die benötigten Arbeitsmaterialien und Geräte wurden und werden vom Erlös von Brunnenfesten und Weihnachtsbasaren bezahlt. Zur Eröffnung des Vortaunusmuseums 1987 stellten auch wir die neue Ausstellung im Braukeller vor:

 

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  1. Eine Abfolge der Erdgeschichte von der Urzeit bis zur Neuzeit, wobei die Erdzeitalter Devon und Tertiär besonders hervorgehoben wurden, da sie im Taunus überwiegend zu Tage treten.
  1. Der Bergbau im Taunus dokumentiert in einer Vitrine durch Erze und deren Minerale.
  1. Eine “Gesteinswand“ mit den Gesteinsvorkommen im Taunus und deren Verbreitung.
  1. Um die Schönheit von Mineralien zu zeigen, wurde eine Vitrine mit guten Mineralstufen aus aller Welt eingerichtet.

 

Nebenbei hatten wir uns auch bei Ausgrabungsarbeiten im Keller des Ratskellerbaues und bei der Restauration der alten Mühlen beteiligt. Auch einige Ausstellungen in Nachbargemeinden fanden in dieser Zeit statt. In den folgenden Jahren wurde die Werkstatt besser bestückt und weitere Ausstellungsstücke beschafft.

1993 lud das Vortaunusmuseum zur Eröffnung unserer Sonderausstellung "Geologische Schätze aus Taunus, Wetterau, Rheinhessen und Vogelsberg" ein.

Bis 2004 haben wir uns an allen Brunnenfesten sowie Weihnachts- und Ostermärkten des Museums mit einem Stand beteiligt, wobei auch Ausstellung und Werkstatt besichtigt werden konnten.

Nur noch am Weihnachtsmarkt nehmen wir bis auf Weiteres teil.

Im Jahr 2003 hatten wir ein Jubiläum: die 25. Mineralien- und Fossilienbörse.

Eine Tombola , bei der es nur Gewinne gab, war außerordentlich erfolgreich und die bildliche Darstellung der “Börsen-Geschichte“ kam beim Publikum gut an.

Vom Erlös der Tombola erwarben wir eine große Usinger Quarzstufe für das Museum.

Am 11. Oktober 2006 konnten wir die Sonderausstellung " Taunusquarze " der Öffentlichkeit vorstellen. Dazu hatte unser Mitglied Herr Sterrmann die Schrift " Die Welt der Taunusquarze " herausgebracht.

2007 beschlossen wir das Ausstellungskonzept zu ändern. Es wurde größeren Wert auf die lokale Situation Oberursels und der Umgebung gelegt - in geologischen Dimensionen, versteht sich.

 

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Das Jahr 2008 war geprägt vom Umbau des Ausstellungsraumes, bei dem die Mitarbeiter des Museums die Hauptlast der Arbeiten trugen.

Am 02. Juni 2009 wurde die neue Dauerausstellung eröffnet.

Neben dem Hauptthema " Geologie und Mineralogie des Taunus " werden Mineralien aus dem In-und Ausland vorgestellt.

Ein Kabinett mit UV-Mineralien vervollständigt die Ausstellung.

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Dazu erstellten unsere Mitglieder Sterrmann und Heidelberger die Schrift "Geologie und Mineralogie des Taunus", die im Dezember des gleichen Jahres herausgegeben wurde.

Eine Vitrine im Foyer des Museums wurde neu bestückt.

Ein besonderer Blickfang ist eine Gesteinswand mit angeschliffenen Gesteinsproben aus dem Taunus, die die Vielfältigkeit der Taunusgesteine zum Ausdruck bringt.

 

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Bis vor kurzem konnten wir jährlich eine gemeinsame 4-tägige Exkursion durchführen, die nicht nur Ausstellungsstücke einbrachte, sondern auch dem Zusammenhalt der Gruppe dienlich war.

Ebenfalls von Anfang an gestalten wir jedes Jahr ein gemeinsames Grillfest und eine Weihnachtsfeier.

 

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Seit einigen Jahren beteiligen wir uns mit zwei Vorträgen im Jahr an den Veranstaltungen des Geschichtsvereins. Die Themen orientieren sich überwiegend an Geologie, Mineralien und Fossilien.

2018 konnten wir die 40. Oberurseler Mineralien- und Fossilienbörse veranstalten. Dank der guten Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld und Presseveröffentlichungen, brachte auch die „Hessenschau“ einen Fernsehbeitrag in "Tipps für Trips". am Wochenende“. So wurde die Jubiläumsbörse auch vom Besucherstrom her betrachtet zu einem großen Erfolg.

 

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Vorausschau

Weiterhin stehen noch folgende Arbeiten an:

Vervollständigung der Katalogisierung des Museumsbestandes an Mineralien, Fossilien und Gesteinen, die Katalogisierung von Büchern und Heften, so wie anderen Unterlagen des Arbeitskreises.

Der Arbeitsfocus liegt in diesem Jahr auf der Sonderausstellung „Rund um die Wetterau, geologische und paläontologische und mineralogische Besonderheiten eines kleinen Naturraumes“.

Zu dieser Sonderausstellung wird auch ein Begleitheft erscheinen.

Wir hoffen auch weiterhin den Aufgaben im Verein und im Museum gerecht zu werden und mit der Mineralien- und Fossilienbörse den positiven Bekanntheitsgrad Oberursels weiterhin unterstützen zu können.

Geologischer Arbeitskreis                                                            i. A. Gerda Wimmer